| Mögele Josef | |||||||||||||||
| geb.: | 28.04.1910 | Geburtsort: | Kreuzanger Hs.Nr. 5 | ||||||||||||
| Wohnort: | Tuttlingen-Möhringen | ||||||||||||||
| Beruf: | Landwirtschaftl.-, Wald -und Brauereiarebeiter | ||||||||||||||
| Rang: | Einheit: | Infanterie-Regiment | |||||||||||||
| gefallen: | Heimkehrer aus französcher Gefangenschaft | ||||||||||||||
| gestorben: | 29.11.1994 zu Hause in Tuttlingen-Möhringen | ||||||||||||||
| Grabstätte: | Städtischer Friedhof in Tuttlingen-Möhringen | ||||||||||||||
| verzeichnet: | Kriegerdenkmal Waldberg; Lehrerin Wurmseher; | ||||||||||||||
| Einsatzorte: | Beförderungen: | ||||||||||||||
| 12.12.1939 | eingerückt nach München Inf.-Regt. | ||||||||||||||
| Belgien | |||||||||||||||
| Frankreich | |||||||||||||||
| Jugoslawien | |||||||||||||||
| Rußland | |||||||||||||||
| Einheiten: | |||||||||||||||
| Auszeichnungen: | |||||||||||||||
| EK 1.Klasse | |||||||||||||||
| EK 2.Klasse | |||||||||||||||
| Infanteriesturmabzeichen | |||||||||||||||
| in silber | |||||||||||||||
| Verwundetenabzeichen | |||||||||||||||
| Ostmedaille | |||||||||||||||
| War
bei der Heeresgruppe Mitte 5. Jägerdivision; Seine Stationen in Russland
Smolensk Witebsk bis vor Moskau. Von seiner Einheit überlebten nur der
Hauptmann und er; Kam bei Kriegsende in Berlin in Amerikanische Gefangenschaft und dann nach Frankreich dort mußte er bei einem Bauern arbeiten, mit dem er aber sehr gut auskam. Diesen Bauer besuchte er auch später dann einmal und der Bauer war auch bei ihm zu Besuch. Inhaber verschiedener Auszeichnungen: Ek 1; Ek 2; Verwundetenabzeichen; Sturmabzeichen; Gefrierfleischorden; Am 21.08.1994 besuchte ich Ihn und wir redeten über den Krieg, er sagte nur " Bua des war so grausam des mag i gar it verzähla". Er zeigte mir seinen kleinen Finger an der linken Hand an der noch heute die Narbe eines Streifschusses zu sehen ist und sagte "i hau oft Glick ghätt das mi it verwischt hout. Trotz seines hohen Alters von 84 Jahren weiß er noch sehr viel von seiner ehemaligen Heimat. Seine Frau lernte er während des Kriegs als er in Möhringen (bei Tuttlingen) als Soldat nur ein paar hundert Meter von Ihrem Geburtshaus einquartiert war kennen. Dort wohnt er auch noch heute. Hat 1968 das letztemal seine Heimat Kreuzanger besucht. Zuvor war er am 28.03.1966 bei der Beerdigung meines Vaters und 1958 auf die Einladung von Erwin Joachim bei der Fahnenweihe des Jungschützenvereins Kreuzanger hier. Gestorben am 29.11.1994 in der Zeit zwischen 5.00 Uhr und 7.00 Uhr. Er ist einfach eingeschlafen in der Früh fand ihn seine Tochter Karin tod im Bett liegend. Er hatte die letzten Tage einfach keine Kraft und keinen Lebenswillen mehr. Am 28.11.1994 war noch Abends der Pfarrer und Arzt bei ihm und er sollte am 29.11. ins Krankenhaus eingeliefert werden. |
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